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Pro Aidants - #FürdieHelfenden koordiniert die Anliegen der Sorgenden
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Die Angehörigenbetreuung ist die Schicksalsfrage einer Gesellschaft in demographischer Alterung.

Relevanz für die Gesellschaft

  • Möglichkeit und Bereitschaft für berufstätige Angehörige, die pflege- und betreuungsbedürftigen Angehörigen zu unterstützen, nimmt aus drei demografischen Gründen ab:
    • Tiefere Geburtenraten: Last kann auf weniger Schultern verteilt werden
    • Hohe Doppelbelastung: Beruf / Pflege
    • Distanzen: Kinder und Eltern leben heute weiter auseinander
  • Berufliche Vereinbarkeit ist vom Arbeitgeber abhängig und eher zufällig.
  • Ambulante Leistungen nehmen zu: Gesellschaftliche Forderung “ambulant vor stationär”.
  • Case Management fehlt in diesem Bereich weitgehend.
  • Angebote (privat, gefördert, öffentlich) sind vorhanden, bleiben aber oft ungenutzt.
  • Selbst- und Nachbarschaftshilfe ist oft möglich, wird aber nicht ausgeschöpft:  Helfende sind absorbiert von der komplizierten Administration.
  • Entstehende Caring Communites könnten profitieren: Organisationspotential
  • Technische Unterstützung und Vernetzung wären möglich, bleiben aber ungenutzt:  Fehlen eines anbieterunabhängigen Systems, Befürchtungen Datenschutz.
  • Persönliche und gesellschaftliche Spätfolgen wegen unzweckmässigem Einsatz der Helfenden: Gesundheit, Versicherungsbeiträge.

Stand der technischen Umsetzung

Aktuelle WeApps
  • Pflegenetzwerk
    Sorgende Nächste erfassen Personen, die Ihnen nahestehende Menschen betreuen.
  • Pflegeplan
    Aufgaben festlegen, die von den verschiedenen involvierten Personen im Pflegenetzwerk übernommen werden.
  • Betreuungsanfragen
    Betreuungsanfragen an das Pflegenetzwerk senden, Datum und die Zeitdauer festlegen.e
  • Mitteilungen
    Anliegen mit der Community teilen durch Senden einer einfachen Notiz.
  • Beobachtungen
    Aktuelle Situation dokumentieren.
WeApps in Entwicklung
  • Kostenrechner
    Analyse Pflegekosten
  • Planung
    Selbsteinschätzung (Assessment) durch Angehörige.
  • Ziele
    Überprüfungssystem für Betreuungs- und Pflegezielsetzungen.
  • Information
    Digitale Abbildung des Angebots der Leistungserbringer.
  • Austausch
    Synchronisation von Daten mit Systemen der Leistungserbringer.
  • Gesundheit
    Bereitstellung eines Hilfsprogramms zur Erfassung des Zustandes, der zu betreuenden Person per sofort und über längere Zeiträume

Betriebsmodell

  • Interessenvertretung
    Bessere Rahmenbedingungen für betreuende Angehörige schaffen, indem sich die Leistungserbinger im Betreuungsnetzwerk durch Zusammenschluss im Konsent-Prinzip koordinieren.
  • Hilfssystem
    Leistungserbringer bilden ihre Angebote für Angehörige in Form einer «WeApp» auf We+Care ab und integrieren ihre IT-Systeme mit der Plattform.
  • Care-Promille
    Jährlichen Widmung durch Leistungserbringer von 1/000 des Umsatzes der abgebildeten Angebote als Koordinationsabgabe.
  • Transformation
    Wiederverwendung der IT-Schnittstellen im «Care Store» erlaubt es den Leistungsbringern, ihre Angebote kosteneffizient zu digitalisieren.
  • Integrierte Versorgung
    Dank der Messung des Pflegeerfolgs können zusammen mit akademischen Forschungspartnern Modelle guter Praxis identifiziert und geteilt werden.
  • Pflegeabsicherung
    ¼ des Überschusses wird zum Auffangen von individuellen Härtefällen im Sinne einer Pflegeabsicherung verwendet, indem die Gemeinschaft (Caring Community) durch einen finanziellen Anreiz aktiviert und moderiert wird.

Gesellschaftlicher Wertvorschlag

  • Dank der verbesserten Kompetenz, Koordination und Abstimmung der Leistungserbringer, werden die Betreuungs- und Pflegekosten für die Hilfsbedürftigen Menschen gesenkt und ihr Leben selbstbestimmter gestaltet.
  • Berufstätige Angehörige werden mir dem Hilfsystem «We+Care» in der Angehörigenbetreuung unterstützt und sparen wertvolle Zeit.
  • Die Leistungserbringer profitieren dank der digitalen Vernetzung von einer verbesserten Informationslage, Zusammenarbeit und von operativen Effizienzgewinnen.
  • Der erwünschte gesellschaftliche Kulturwandel besteht darin, den Kreis der Helfenden zu vergrössern um eine bedürfnisorientierte, integrierte Altersversorgung zu gewährleisten.

Soziale Innovation

  • Im Dialog mit Forschungspartnern entstand die Idee, die Koordinationsleistung der Pflegendenden und Leistungserbringer mit Blick auf “best practices” anonymisiert zu analysieren.
  • Dadurch liesse sich grosses Versorgungswissen gewinnen, das Helfenden in vergleichbaren Situationen in Form von individuellen Handlungsanweisungen und Hilfestellungen zur Verfügung gestellt werden könnte.
  • Bewährt sich der Ansatz, können die gewonnen Erkenntnisse dazu eingesetzt werden, eine landesweite Betreuungs- und Koordinationsplattform als zusätzliches Element des Sozial- und Gesundheitssystems zu etablieren.
  • Individuelle Härtefälle werden dadurch früher identifiziert und der informelle Kreis der Helfenden durch eine Incentivierung zeitnah und gezielt vergrössert.
  • Chance, wertvolles Versorgungswissen in andere Volkswirtschaften mit Überversorgungstendenz zu exportieren und damit die Schweiz zu einer führenden Nation im Thema Healthy Aging zu machen.